Gyde Callesen

Kampfkunst

„Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.“

Buddha

 

 

 

Buddhismus

Weltberühmt für die Verbindung von Kampfkunst und Buddhismus sind die Shaolinmönche.
Zum legendären Ruf des Shaolin Klosters hat ein indischer Mönch namens Bodhidharma entscheidend beigetragen. Er war der 28. Nachkomme des historischen Buddha Shakyamuni und kam im Jahre 527 nach Shaolin. Er meditierte zuerst neun Jahre lang in einer Berghöhle des Song Shan-Gebirges. Dadurch entwickelte er den Chan-Buddhismus und auch eine ganze Reihe von Körperübungen. So gilt er als Gründer des Chan-Buddhismus (Zen-Buddhismus) und des Kung Fu. Seine Lehre wurde von seinen chinesischen Schülern weiterentwickelt und vervollständigt. Für diese ist die Verbindung des Buddhismus mit Shaolin Kung Fu ein Weg, um sich vollständig zu entwickeln und die Wahrheit leib-haftig zu erfahren.

Im Buddhismus versteht man unter einem Buddha ein Wesen, das aus eigener Kraft die Reinheit und Vollkommenheit seines Geistes erreicht und somit eine grenzenlose Entfaltung aller in ihm vorhandenen Potenziale erlangt hat: vollkommene Weisheit und unendliches Mitgefühl mit allem Lebendigen.

Buddha selbst sah sich weder als Gott noch als Überbringer der Lehre eines Gottes.
Er lehrte, dass er die Lehre, Dharma , nicht aufgrund göttlicher Offenbarung erhalten, sondern vielmehr durch eigene meditative Schau ein Verständnis der Natur des eigenen Geistes und der Natur aller Dinge gewonnen habe.

Diese Erkenntnis sei jedem zugänglich, der seiner Lehre und Methodik folge. Dabei sei die von ihm aufgezeigte Lehre nicht dogmatisch zu befolgen. Im Gegenteil warnte er vor blinder Autoritätsgläubigkeit und hob die Selbstverantwortung des Menschen hervor. Er verwies auch auf die Vergeblichkeit von Bemühungen, die Welt mit Hilfe von Begriffen und Sprache zu erfassen, und mahnte gegenüber dem geschriebenen Wort oder feststehenden Lehren Skepsis an.

Im Zentrum des Buddhismus stehen die drei Juwelen oder die drei Zufluchten.
Die drei Juwelen sind Buddha (das Absolute, die Wahrheit), der Dharma (die Lehren und Praktiken, die zur Erleuchtung führen) und die Sangha (die Gemeinschaft der Praktizierenden).

Die Vier Edlen Wahrheiten repräsentieren den Kern der Lehre Buddhas. Die Vier Edlen Wahrheiten beschäftigen sich mit dem Leiden und seinen Ursachen und dem Weg, es zum Verlöschen zu bringen.

Der Weg, der das Leiden beendet, heißt Achtfacher Pfad.
Der Achtfache Pfad ist dreigeteilt, die Hauptgruppen sind: Die Einsicht in die Lehre, ihre ethischen Grundlagen und die Schwerpunkte des geistigen Trainings (Meditation/ Achtsamkeit).

Es gibt drei Hauptrichtungen des Buddhismus: Hinayana („Kleines Fahrzeug“), aus dessen Tradition heute nur noch die Form des Theravada („Lehre der Älteren“) existiert, Mahayana („Großes Fahrzeug“) und Vajrayana (im Westen meist als Tibetischer Buddhismus bekannt).

Als ich siebzehn Jahre alt war, begann ich mich intensiver mit dem Buddhismus zu beschäftigen. 
Ich las viele Bücher über Buddhismus und suchte lange nach dem für mich richtigen Weg, buddhistisch zu praktizieren.
Im Jahr 2012 begegnete ich erstmals dem Sozialen Buddhismus, 2013 begann ich in dieser Richtung zu praktizieren.

Sozialer Buddhismus umfasst Theravada Buddhismus, Mahayana Buddhismus, Vajrayana Buddhismus und Zen Buddhismus. Er lehrt, wie man mitten im Alltag Weisheit erlangen kann, jenseits traditioneller Dogmen.
Supreme Matriarch Ji Kwang Dae Poep Sa Nim ist die Gründerin und Höchste Matriarchin der Yun Hwa Denomination
of World Social Buddhism.

Vielen Dank, Supreme Matriarch Ji Kwang Dae Poep Sa Nim.

 

„Es gibt nur eine Zeit, in der es wesentlich ist aufzuwachen - diese Zeit ist jetzt.“

 

Links:


Die offizielle Seite der Yun Hwa Sangha (Sozialer Buddhismus) und des Lotus Buddhist Monastery auf Hawaii
www.yunhwasangha.org

Yun Hwa Dharma Sah Derneburg - Buddhistisches Zentrum
http://www.yunhwasangha.org/de/locations/deutschland/derneburg/